
Risottoreis kaufen – Acquerello, Carnaroli & fertige Risotti
Guter Risotto beginnt beim Reis. Carnaroli gilt als die verlässlichste Sorte: Sie gibt Stärke ab und bleibt trotzdem körnig. Bei uns finden Sie den gereiften Acquerello von Rondolino aus dem Piemont, den Magista Gran Riserva aus Sibari, klassischen Carnaroli im Kilo-Beutel – und vier fertige Risotti für die schnelle Küche.
Risottoreis kaufen – warum Carnaroli die Sorte der Wahl ist
Beim Risotto arbeitet man gegen zwei Risiken: Der Reis zerfällt, oder er bleibt hart, während die Brühe schon aufgesogen ist. Carnaroli löst beides besser als jede andere Sorte. Das Korn ist groß, hat einen festen Kern und eine Hülle, die während des Rührens Stärke abgibt – daher die Cremigkeit, für die man kein Gramm Sahne braucht.
Acquerello – gereifter Carnaroli aus dem Piemont
Der Acquerello der Familie Rondolino kommt aus dem Piemont und wird vor dem Verkauf gelagert – daher das „Invecchiato" auf der Packung. Die Reifung verändert das Korn: Es nimmt Flüssigkeit langsamer auf und verzeiht deshalb mehr, wenn man beim Rühren einen Moment unaufmerksam ist. Wer einmal damit gekocht hat, versteht, warum dieser Reis in vielen Profiküchen steht.
Magista Gran Riserva – Carnaroli aus Sibari
Aus der Ebene von Sibari in Kalabrien kommt der Magista Gran Riserva, ein Carnaroli für die gehobene Küche. Eine gute Gelegenheit, den Unterschied zwischen zwei Anbaugebieten direkt zu vergleichen – dieselbe Sorte, anderes Terroir.
Fertige Risotti – wenn es schnell gehen muss
Vier Sorten für Abende, an denen niemand zwanzig Minuten am Herd stehen will: mit Steinpilzen, mit Safran, mit grünem Spargel und mit italienischem Trüffel. Reis und Würzung sind bereits abgestimmt, es braucht nur noch Wasser oder Brühe, etwas Butter und Parmigiano zum Schluss.
Risotto kochen – die Reihenfolge macht's
Zwiebel in Butter oder Öl glasig dünsten, den Reis darin kurz rösten, bis er glasig wird, mit Weißwein ablöschen. Dann kellenweise heiße Brühe zugeben – immer erst nachgießen, wenn die vorige aufgenommen ist. Am Ende vom Herd ziehen, kalte Butter und geriebenen Parmigiano unterschlagen, kurz ruhen lassen. Die Kochzeit steht auf der Packung und hängt von der Sorte ab.
Nicht nur Risotto
Carnaroli kann mehr als cremig: Als Salat mit Olivenöl und Gemüse, als Beilage zu Fisch oder als Grundlage für einen Reispfannen-Klassiker. Wer es ganz unkompliziert mag, greift zur fertigen Reispfanne mit Bohnen und Paprika.
Häufige Fragen
Welcher Reis eignet sich für Risotto?
Rundkornreis mit hohem Stärkeanteil – Carnaroli, Arborio oder Vialone Nano. Carnaroli gilt als am verlässlichsten, weil das Korn außen Stärke abgibt und innen bissfest bleibt. Langkornreis wie Basmati ist ungeeignet.
Was bedeutet „gereifter" Reis?
Der Reis wird nach der Ernte gelagert, bevor er in den Verkauf kommt – beim Acquerello steht dafür „Invecchiato" auf der Packung. Gereiftes Korn nimmt Flüssigkeit langsamer und gleichmäßiger auf, das Risotto gelingt dadurch zuverlässiger.
Muss Risottoreis vor dem Kochen gewaschen werden?
Nein, im Gegenteil: Beim Waschen geht genau die Stärke verloren, die das Risotto cremig macht. Der Reis wird trocken in Fett angeröstet und dann nach und nach mit heißer Brühe abgelöscht.
Wie werden die fertigen Risotti zubereitet?
Reis und Würzung sind bereits abgestimmt, ergänzt wird nur Flüssigkeit. Die genaue Menge und Kochzeit steht auf der Packung. Wer möchte, hebt zum Schluss kalte Butter und frisch geriebenen Parmigiano unter.








