
Pesto kaufen – Pesto alla Genovese, Pistazienpesto & mehr
Pesto heißt „zerstoßen" – im Mörser, nicht im Mixer. Zwanzig Sorten stehen hier nebeneinander: das klassische Genovese aus Ligurien, das Pistazienpesto aus Bronte am Ätna, die sizilianischen Tomaten-Pesto von Cutrera und die Kräuterpasten von der Halbinsel Höri am Bodensee.
Pesto kaufen – was ein gutes Pesto ausmacht
Ein echtes Pesto alla Genovese besteht aus sieben Zutaten: Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Parmigiano, Pecorino, grobem Salz und nativem Olivenöl extra. Mehr braucht es nicht, und weniger geht auch nicht. Wer auf dem Glas Sonnenblumenöl, Cashewkerne oder Aroma liest, hält etwas anderes in der Hand – das ist nicht verboten, aber es ist kein Genovese.
Pesto alla Genovese aus Dolcedo
Unser klassisches Basilikumpesto kommt aus Dolcedo in Ligurien, gemacht mit ligurischem Basilikum, das kleinere Blätter und weniger Minznote hat als die Sorten aus dem Norden. Es gibt es klassisch, in Bio-Qualität und als vegane Variante ohne Käse.
Basilikumpesto ohne Knoblauch oder ohne Käse
Beides ist im Sortiment: ein Pesto ohne Knoblauch für alle, die es verträglicher brauchen, und mehrere Varianten ohne Käse – das rote Pesto mit Taggiasca-Oliven, die Bärlauch-Paste vom Bodensee und das vegane Genovese. Die vollständige Zutatenliste steht auf jeder Produktseite.
Pistazienpesto aus Bronte
Die Pistazie von Bronte wächst auf der Lava des Ätna und wird nur alle zwei Jahre geerntet. Ihr Pesto ist deutlich milder und süßer als Basilikumpesto und passt zu kurzer Pasta, zu Fisch und auf geröstetes Brot. Wir führen es in zwei Ausführungen, als BIO und als DOP-Variante.
Pesto aus Sizilien – Tomate, Kapern, Walnuss
Von Frantoi Cutrera und Tasting Sicily kommen die Pesto, die man in Ligurien nicht findet: getrocknete Tomate, Kapern aus Salz, Walnuss mit Rosinen in Malvasia und ein scharfes Chili-Paprika-Pesto. Sie funktionieren genauso gut als Bruschetta-Aufstrich wie an der Pasta.
Kräuterpasten vom Bodensee
Von der Halbinsel Höri kommen drei Pasten, die wie Pesto verwendet werden: Basilikum mit Zitronenverbene, Bärlauch ohne Käse und die Paprika-Tomaten-Paste mit gegrillten Paprika und getrockneten Tomaten. Hergestellt von Markus Bruderhofer, ohne Geschmacksverstärker, mit Gemüse von der Insel Reichenau.
So wird Pesto an der Pasta richtig cremig
Pesto wird nicht gekocht. Die heiße Pasta abgießen, etwas Nudelwasser auffangen, beides in einer Schüssel mit dem Pesto verrühren – das Stärkewasser bindet das Öl und macht die Sauce cremig. Wer Pesto in der Pfanne erhitzt, bekommt bitteres Basilikum und getrennte Fette.
Häufige Fragen
Welche Zutaten gehören in ein echtes Pesto alla Genovese?
Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmigiano Reggiano, Pecorino, grobes Salz und natives Olivenöl extra – mehr nicht. Alles andere, etwa Cashewkerne oder Sonnenblumenöl, ist eine zulässige Abwandlung, aber kein Genovese im klassischen Sinn.
Gibt es Pesto ohne Knoblauch?
Ja, im Sortiment steht ein Basilikumpesto ohne Knoblauch. Daneben gibt es mehrere Sorten ohne Käse, darunter das rote Pesto mit Taggiasca-Oliven und die Bärlauch-Paste vom Bodensee.
Wie verwende ich Pesto richtig?
Nicht erhitzen. Die gekochte Pasta abgießen, etwas Nudelwasser zurückbehalten und beides mit dem Pesto in einer Schüssel verrühren. Das stärkehaltige Wasser bindet das Öl und macht die Sauce cremig, ohne dass das Basilikum bitter wird.
Wie lange hält geöffnetes Pesto?
Im Kühlschrank etwa eine Woche, wenn die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt bleibt. So kommt das Basilikum nicht mit Luft in Berührung und verfärbt sich nicht.




















