
Sugo kaufen – italienische Tomatensaucen für die Pasta
Achtzehn Saucen, die direkt auf die Pasta kommen: die sizilianischen Sugo von Cutrera mit Auberginen, Sardellen, Oliven oder Thunfisch, die piemontesischen Klassiker von Riolfi, Passata und Polpa zum Selberkochen – und zwei Sugo vom Fisch.
Sugo kaufen – Tomatensauce, die nach Tomate schmeckt
Der Unterschied zwischen einer guten und einer beliebigen Tomatensauce entsteht vor dem Kochtopf: bei der Sorte, beim Reifegrad und bei der Zeit zwischen Ernte und Verarbeitung. Süditalienische Manufakturen verarbeiten am selben Tag – deshalb braucht ihr Sugo weder Zucker noch Aroma, um rund zu schmecken.
Die sizilianischen Sugo von Cutrera
Frantoi Cutrera ist eigentlich eine Ölmühle, und das merkt man den Saucen an: Grundlage ist immer das eigene Olivenöl. Im Sortiment stehen die Norma mit Auberginen, Sugo mit Sardellen, mit Oliven, mit Thunfisch, mit Salsiccia vom sizilianischen Schwarzschwein sowie Marinara und Arrabbiata.
Die Klassiker von Riolfi Sapori
Der Familienbetrieb von George und Mauro Riolfi sitzt im Piemont und liefert die Saucen, die man aus der Trattoria kennt: Arrabbiata mit Chili und Knoblauch, Puttanesca mit Oliven und Kapern und ein Gemüseragù. Kleiner Hinweis fürs Regal: Arrabbiata gibt es bei uns zweimal, einmal von Riolfi aus dem Piemont und einmal von Cutrera aus Sizilien – die sizilianische ist die kräftigere.
Passata und Polpa – die Basis
Wer lieber selbst kocht, nimmt Passata (passierte Tomaten) oder Polpa (stückig). Beides ist nichts weiter als Tomate und Salz und damit der ehrlichste Ausgangspunkt für jede eigene Sauce – vom schnellen Aglio e Olio mit Tomate bis zum langen Sonntagsragù.
Ragù und Fisch-Sugo
Das Ragù alla Bolognese wird bei uns mit Hack vom Eichelschwein von der Waldweide gemacht, nach italienischem Rezept in Freising. Dazu zwei Saucen aus dem Meer: Sugo con Vongole mit Venusmuscheln und das Ragù di Mare mit dreierlei vom Fisch – beide auch unter Meeresfrüchte & Fisch gelistet.
Welche Nudel zu welchem Sugo?
Stückige Saucen und Ragù brauchen Formen, die etwas fassen: Paccheri, Penne, Rigatoni oder breite Bänder. Glatte Saucen wie Marinara oder Passata passen zu Spaghetti und Linguine. Bei Fisch-Sugo gilt: eher dünn und lang, und niemals Käse darüber.
Aus dem Glas wird in fünf Minuten ein Essen
Sugo in die Pfanne, kurz erwärmen, die fast fertige Pasta direkt hineingeben und mit einem Löffel Nudelwasser eine Minute schwenken. Das ist der ganze Unterschied zwischen „Sauce auf Nudeln" und „Pasta mit Sauce" – und er kostet nichts.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sugo und Passata?
Passata ist passierte Tomate ohne weitere Zutaten, also eine Grundlage zum Weiterkochen. Ein Sugo ist eine fertige Sauce: gekocht, gewürzt und meist mit Olivenöl, Kräutern und weiteren Zutaten wie Auberginen, Oliven oder Sardellen.
Wofür verwendet man Polpa?
Polpa ist stückige Tomate und eignet sich überall dort, wo Struktur erwünscht ist – für Ragù, Schmorgerichte, Suppen und Pizzasauce. Passata ist die glatte Variante für feine Saucen.
Wie viel Sugo brauche ich für eine Portion Pasta?
Rund 100 bis 120 Gramm pro Person. Ein Glas mit 280 bis 300 Gramm reicht damit für zwei bis drei Portionen, je nachdem wie saucig man es mag.
Warum schmeckt gekaufte Tomatensauce oft süßlich?
Weil vielen Industriesaucen Zucker zugesetzt wird, um zu wenig gereifte Tomaten auszugleichen. Wird sonnengereifte Ware am Tag der Ernte verarbeitet, ist das nicht nötig – die Süße kommt dann aus der Tomate selbst.

















