
Italienisches Gebäck kaufen – Cantuccini, Amaretti & Haselnusskuchen
Italienisches Gebäck trägt fast immer den Namen seines Ortes: Cantucci di Prato, Amaretti di Mombaruzzo, Brigidini di Lamporecchio. Diese Rubrik ist die größte im Sortiment – vom hauchdünnen Anisgebäck über Mandelbiskotten bis zum piemonteser Haselnusskuchen.
Italienisches Gebäck kaufen – von Prato bis Mombaruzzo
Kaum ein italienisches Gebäck ist eine Erfindung der Industrie. Fast alles geht auf eine Konditorei in einem bestimmten Ort zurück, oft auf eine bestimmte Familie, und heißt deshalb nach diesem Ort. Wer die Namen kennt, kauft nicht nur Gebäck, sondern ein Stück Ortsgeschichte.
Cantucci di Prato – die echten Biscotti
In Deutschland heißen sie Cantuccini, in der Toskana Cantucci: zweimal gebackenes Mandelgebäck, hart genug, um im Vin Santo nicht zu zerfallen. Wir führen die klassische Variante mit Mandeln sowie drei Abwandlungen – mit dunkler Schokolade, mit Kakao und Haselnüssen sowie mit Pistazien und Pistazienschokolade. Dazu die Sfiziosi mit Mandeln, Orange und Schokolade.
Amaretti – weich statt hart
Der Amaretto Morbido di Mombaruzzo aus dem Piemont ist das Gegenteil des harten Mandelmakrönchens: außen leicht knusprig, innen weich und feucht. Aus Sassello in Ligurien kommen die Amaretti alla Nocciole der Antica Pasticceria Jole, die mit Haselnuss statt Mandel arbeiten.
Brigidini di Lamporecchio
Aus Lamporecchio in der Provinz Pistoia stammt eine der eigenwilligsten Süßigkeiten der Toskana: hauchdünne, runde Waffeln mit Anisaroma, die zwischen heißen Eisen gebacken werden. Die Pasticceria der Familie Desideri stellt sie seit den frühen 1900er-Jahren her. Es gibt sie klassisch mit Anis und in einer Variante mit Kakao.
Haselnussgebäck aus dem Piemont
Baci di Dama – „Küsse der Dame" – sind zwei runde Haselnussplätzchen, die eine Schokoladenschicht zusammenhält. Brutti ma Buoni, „hässlich, aber gut", sind das genaue Gegenteil in der Optik: unregelmäßige Häufchen aus Haselnuss und Eiweiß. Dazu die Brut e Bon alle Nocciole ohne Mehl, die Haselnuss-Baiser aus der Toskana und die Torcetti al Burro, die traditionellen Gebäckkringel aus dem Piemont.
Kuchen aus der Dose
Die Torta di Nocciole ist der Klassiker der Langhe: ein flacher, saftiger Haselnusskuchen, der traditionell aus Cortemilia kommt. Wir führen ihn mehrfach – pur, mit Kakao, ohne Mehl und als kleines Tortino für eine Person. Dazu der Pane del Pescatore, ein mürber Kuchen mit Pinienkernen, kandierten Früchten und Rosinen.
Was wann verfügbar ist
Ein Teil dieser Rubrik ist Frischgebäck in kleinen Chargen. Wenn eine Sorte gerade nicht lieferbar ist, lohnt der Blick in ein bis zwei Wochen – die meisten Positionen kommen regelmäßig nach.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Cantucci und Cantuccini?
Gemeint ist dasselbe Gebäck. Cantucci ist die toskanische Bezeichnung, Cantuccini die Verkleinerungsform, die sich außerhalb Italiens durchgesetzt hat. Beides steht für zweimal gebackenes Mandelgebäck aus Prato.
Wie isst man Cantuccini richtig?
Klassisch getunkt: in Vin Santo, den toskanischen Dessertwein. Das Gebäck ist absichtlich hart, damit es die Flüssigkeit aufnimmt, ohne zu zerfallen. Wer keinen Vin Santo hat, nimmt Espresso oder einen kräftigen Süßwein.
Was sind Brigidini?
Hauchdünne, runde Waffeln mit Anisaroma aus Lamporecchio in der Toskana. Sie werden zwischen heißen Eisen gebacken und sind so dünn, dass sie beim Anfassen splittern. Die Familie Desideri stellt sie seit über hundert Jahren her.
Warum heißen sie Brutti ma Buoni?
Wörtlich „hässlich, aber gut". Die Masse aus Haselnuss und Eiweiß wird nicht ausgestochen oder geformt, sondern löffelweise auf das Blech gesetzt – deshalb sieht jedes Stück anders aus. Der Name ist eine Selbstbeschreibung mit Augenzwinkern.




















