
Gianduiotti & Cremini kaufen – die Klassiker aus Turin
Der Gianduiotto ist die erste Praline der Welt, die einzeln in Folie gewickelt wurde – und bis heute die bekannteste Spezialität Turins. Aus derselben Gianduja-Masse entstehen die Cremini: geschichtet statt geformt, mit einer helleren Lage in der Mitte. Hier stehen beide, einzeln und in Auswahlen.
Gianduiotti kaufen – Gianduja-Pralinen aus Turin
Die Gianduja ist eine Erfindung aus der Not: Als Napoleons Kontinentalsperre Anfang des 19. Jahrhunderts den Kakao knapp und teuer machte, streckten die Turiner Konditoren ihn mit dem, was im Piemont ohnehin wuchs – gerösteten Haselnüssen. Das Ergebnis schmeckte besser als das Original und blieb. Der daraus geformte Barren erhielt seinen Namen nach Gianduja, der Maske des Turiner Karnevals.
Die Form ist kein Zufall
Ein Gianduiotto ist kein Würfel und keine Kugel, sondern ein längliches Kahnstück mit abgerundetem Rücken. Diese Form entsteht beim Extrudieren der noch weichen Masse und sorgt dafür, dass die Praline auf der Zunge von der schmalen Seite her schmilzt. Gewickelt wurde sie ab 1865 – als weltweit erste Praline überhaupt in Einzelfolie.
Sechs Varianten, ein Ausgangsmaterial
Der Klassiker in Vollmilch, die kleineren Mini, die Café-Variante mit Kaffee, die dunkle fondente und die Pistazien-Version: Alle gehen von derselben Grundmasse aus Kakao, Zucker und Haselnusspaste aus und unterscheiden sich in Röstung, Kakaoanteil und Zusatz. Wer noch nicht weiß, was ihm liegt, nimmt die Cioccolatini assorti – dort ist von jedem etwas dabei.
Cremini – die geschichtete Schwester
Cremini bestehen aus mehreren Lagen Gianduja, zwischen die eine andersfarbige Schicht gesetzt wird, meist heller und weicher. Sie werden nicht geformt, sondern als Platte gegossen und geschnitten – daran erkennt man sie sofort an den scharfen Kanten. Im Sortiment stehen der Cremini classico, die Selezione, die Collezione und die Cremini assorti als gemischte Auswahl.
Welche Packung für welchen Anlass?
Die 200-Gramm-Beutel sind zum Selbstessen und Probieren gedacht. Die Scatola mit 265 Gramm ist die Geschenkpackung – fester Karton, gute Optik, nichts, was man selbst kauft. Die Motivdose mit den Mini-Gianduiotti liegt dazwischen und bleibt hinterher als Dose übrig.
Richtig lagern, richtig essen
Gianduja enthält viel Haselnussöl und reagiert empfindlich auf Wärme. Bei 15 bis 18 Grad, trocken und dunkel gelagert bleibt die Praline schnittfest; im Kühlschrank schlägt sich Feuchtigkeit nieder und der Zucker tritt als grauer Film an die Oberfläche. Vor dem Essen zehn Minuten stehen lassen – kalt schmeckt Gianduja nach fast nichts.
Häufige Fragen
Was ist Gianduja?
Eine Schokoladenmasse aus Kakao, Zucker und einem hohen Anteil gerösteter Haselnusspaste. Sie entstand in Turin, als der Kakao während der napoleonischen Kontinentalsperre knapp wurde und mit piemontesischen Haselnüssen gestreckt werden musste.
Was unterscheidet Gianduiotti von Cremini?
Das Material ist bei beiden Gianduja. Der Gianduiotto wird als einzelner Barren mit gewölbtem Rücken geformt und in Folie gewickelt. Cremini werden als mehrlagige Platte gegossen und in Würfel geschnitten – man erkennt sie an den Schichten im Anschnitt.
Warum heißt die Praline Gianduiotto?
Nach Gianduja, der traditionellen Maske des Turiner Karnevals. Sie steht für den bodenständigen Piemontesen – und gab sowohl der Schokoladenmasse als auch der daraus geformten Praline ihren Namen.
Enthalten Gianduiotti Alkohol?
Nein. Gianduiotti und Cremini bestehen aus Kakao, Zucker, Haselnüssen und Milchbestandteilen. Die genaue Zutatenliste steht bei jedem Produkt; Pralinen mit Alkohol finden Sie unter Pralinen & Trüffel.











