
Panettone kaufen – von Loison, klassisch und in Sorten
Panettone ist kein Kuchen, sondern ein Hefegebäck mit sehr langer Führung: Der Teig aus Natursauerteig, Eiern, Butter und Sahne ruht bis zu 72 Stunden, bevor er in die Form kommt. Unsere kommen von Loison – klassisch, glasiert und in Sorten, dazu die kleinen Panettoncini.
Panettone kaufen – was einen guten ausmacht
Man erkennt einen guten Panettone am Anschnitt: Der Teig muss sich in langen Fäden ziehen lassen, nicht krümeln. Das gelingt nur mit natürlicher Säuerung und Zeit. Industrieware schafft das mit Backhefe in wenigen Stunden – und schmeckt entsprechend.
Der Klassiker nach dem Rezept von 1476
Der Panettone Classico a.D. 1476 von Loison folgt einem Rezept aus dem 15. Jahrhundert: 72 Stunden Teigruhe, frisch aufgeschlagene Eier mit zusätzlichem Eidotter, frische Milch, Butter, Sahne und echte Madagaskar-Mananara-Vanille. Verfeinert wird er mit Sultaninen und kandierten Orangen- und Zitronenschalen sizilianischer Herkunft. Die Oberfläche trägt den klassischen Kreuzschnitt und bleibt ohne Glasur.
Mandorlato – mit Mandelglasur
Die glasierte Variante bekommt eine Schicht aus Mandeln und Zucker aufgestrichen, die beim Backen zu einer knusprigen Kruste wird. Es gibt sie in 500 und 1.000 Gramm – die kleinere Größe reicht für vier bis sechs Personen.
Veneziana und die Sorten
Neben dem Klassiker führt Loison eine Reihe von Sorten: Veneziana mit Aprikose und Gewürzen, mit Amarena-Kirschen und Zimt oder mit Pistazien; dazu Panettone mit Birne und Schokolade, mit Rum und dunkler Schokolade (Blackhabana) und die ungewöhnliche Kombination aus Pfirsich und Rosmarin.
Panettoncini – die 100-Gramm-Version
Die kleinen Panettoncini sind einzeln verpackte Miniaturen: klassisch, mit Schokolade, mit kandierten Kirschen oder mit Marron Glacé. Sie eignen sich als Mitbringsel, als Ergänzung zu einem Geschenkkorb oder einfach, um mehrere Sorten zu probieren.
Saisonware – bitte einplanen
Panettone ist Weihnachtsgebäck. Loison produziert in Chargen für die Saison, und wenn diese verkauft sind, gibt es bis zum nächsten Jahr keinen Nachschub. Außerhalb der Saison ist diese Rubrik deshalb dünn besetzt; wer bestimmte Sorten sucht, bestellt am besten im Herbst.
Aufschneiden und servieren
Panettone gehört bei Zimmertemperatur auf den Tisch, nicht kalt. Klassisch schneidet man ihn senkrecht in Spalten wie eine Torte. Dazu passt ein Glas Süßwein, Mascarponecreme oder – in Mailand nicht unüblich – gar nichts.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Panettone von Pandoro?
Panettone ist rund, enthält klassisch Rosinen und kandierte Zitrusschalen und stammt aus Mailand. Pandoro ist sternförmig, kommt aus Verona und bleibt ohne Früchte, dafür mit Puderzucker. Beides sind Hefegebäcke mit langer Teigführung.
Warum ist guter Panettone teurer?
Wegen der Zeit und der Zutaten. Natürliche Säuerung und bis zu 72 Stunden Teigruhe binden Produktionskapazität; dazu kommen echte Butter, frische Eier, Sahne und echte Vanille statt Aroma. Industrieller Panettone entsteht in wenigen Stunden mit Backhefe.
Wie lange ist Panettone haltbar?
Ungeöffnet mehrere Monate – das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung. Angeschnitten gehört er gut verpackt an einen kühlen Ort und sollte innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden; altbackene Scheiben lassen sich kurz aufbacken.
Gibt es Panettone das ganze Jahr?
Nur eingeschränkt. Loison produziert für die Weihnachtssaison; ist eine Charge verkauft, ist die Sorte bis zur nächsten Saison nicht lieferbar. Deshalb wechselt die Verfügbarkeit in dieser Rubrik im Jahresverlauf stark.




















