Stuttgarter Gaishirtle
Edler Birnenbrand von der Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat
Die Gaishirtles-Birne ist ein Zufallssämling, der angeblich vom Albtrauf stammt und 1750 dort von einem Ziegenhirten entdeckt wurde. Das edle Destillat aus Gaishirtle ist eine Erinnerung an laue Spätsommertage auf schwäbischen Streuobstwiesen. Die Manufaktur Jörg Geiger konserviert seit über 40 Jahren den einzigartigen Duft und Geschmack dieser kleinen Birne, die auch als Honig,- oder Zuckerbirne benannt wird und erstmalig 1792 Erwähnung fand.
Geruch
Der Geruch ist fein und klar strukturiert – so trifft das Gaishirtle die Nase mit einer frisch-fruchtig, reifen Birnenfrucht.
Geschmack
Auf der Zungenspitze entfaltet sich eine fast süsse Birne, die im Mittelstück voller und noch weicher wird. Der gut ausbalancierte Alkohol (42% vol.) harmonisiert mit den dezenten Anklängen frischer Gaishirtles Birnen.
Alkoholgehalt: 42% vol

Das Gaishirtle
Das Gaishirtle zählt zu den frühen Sommerbirnen und erreicht seine Genussreife bereits Ende August. Nach der Ernte bleibt es noch rund acht Tage haltbar. Da die Früchte nicht gleichzeitig ausreifen, lässt sich der Erntezeitraum angenehm strecken. Ihre kurze Frischhaltbarkeit wird durch die hervorragende Eignung zum Konservieren und insbesondere zum Dörren ausgeglichen. Die daraus gewonnenen Hutzeln sind – neben Dörrzwetschgen – eine klassische Hauptzutat des traditionellen Hutzelbrots. Aufgrund des vergleichsweise geringen Gehalts an Gerbsäure und des reduzierten Saftanteils eignet sich das Gaishirtle hingegen weniger gut als Mostbirne.

