EICHELSCHWEIN – Garum
Die Essenz reiner Umami‑Kraft
Garum vom Eichelschwein ist eine der ältesten und zugleich faszinierendsten Delikatessen der europäischen Genusskultur. Dieses außergewöhnliche Würzkonzentrat entsteht aus dem aromatischen Fleisch des Eichelschweins und reift zu einer intensiven, tiefen Umami‑Essenz, die Gerichten eine unvergleichliche Geschmacksfülle verleiht.
Durch die traditionelle Fermentation entwickelt das Garum eine komplexe, warme Aromatik: Noten von nussigem Eichelschwein, feiner Salzigkeit und einer subtilen, fast karamelligen Tiefe verschmelzen zu einem Würzprofil, das sowohl kraftvoll als auch elegant ist. Ein Tropfen genügt, um Saucen, Gemüse, Pasta, Fleischgerichte oder moderne Gourmet‑Kreationen zu veredeln.
Garum vom Eichelschwein ist puristische Feinkost – ein Produkt, das Handwerk, Herkunft und kulinarische Geschichte in einem einzigen, intensiven Geschmacksmoment vereint.
Warum dieses Garum so besonders ist
- Aus Eichelschwein der Waldweide – aromatisch, charaktervoll und naturbelassen.
- Traditionelle Fermentation für maximale Umami‑Tiefe und geschmackliche Komplexität.
- Vielseitig einsetzbar – ideal für Saucen, Pasta, Gemüse, Fleisch, Dressings und moderne Küche.
- Intensiv & edel – ein Tropfen verwandelt jedes Gericht in eine Gourmet‑Komposition.
Herstellung und Verwendung
Hergestellt wird Garum aus frischem Fleisch, dass mit Koji-Sporen* und Salz fermentiert. In etwa 12 Monaten Reifezeit entsteht eine Würzsauce, die pures Umami darstellt. Ähnlich wie Soja- oder Fischsauce in der asiatischen Küche den Geschmack der Zutaten deutlich abrunden und hervorheben, ist es mit dem Garum. 1- 2 Esslöffel pro Liter Suppe oder Sauce oder einfach über gebratenes Fleisch geträufelt, wenige Tropfen in eine Salatsauce – Garum ist für uns heute eine nicht wegzudenkende Küchenzutat.
*Koji-Sporen
Koji ist ein superflauschiger Sporenpilz, von dem verbrieft erstmals 165 v. Ch. in China berichtet wurde. Er gedeiht sehr gut auf gedämpftem Getreide, Reis, Gerste oder auf gekochten Sojabohnen. Der Pilz spaltet molekular jedes Lebensmittel, das ihm präsentiert wird. Dabei verwertet er Kohlenhydrate, Fette und Proteine und wandelt sie um. Bei diesem Prozess entstehen schmackhafte Spaltprodukte wie Glukose und Maltrose, freie (süße und bittere) Aminosäuren, natürlicher Zucker und Glutamin, das einen hervorragenden Umami-Effekt schafft.

