Die weltberühmten piemonteser Haselnuss-Plätzchen „Brutti ma buoni“ – hässlich, aber gut – können Sie auch ganz einfach selbst backen. Sie kommen ohne Mehl aus: Was sie zusammenhält, ist steif geschlagenes Eiweiß.
Zutaten für etwa 30 Stück
- 250 g piemonteser Haselnüsse
- 100 g Mandeln
- 4 Eiweiß (Größe M, zimmerwarm)
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
Zubereitung
Die Nüsse auf einem Blech bei 180 °C zehn bis zwölf Minuten rösten, abkühlen lassen und grob hacken – nicht mahlen, der Biss gehört dazu.
Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, den Zucker dabei langsam einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Vanille unterrühren, dann die Nüsse vorsichtig unterheben.
Wer den typischen zähen Kern will, gibt die Masse in einen Topf und rührt sie bei kleiner Hitze zehn bis fünfzehn Minuten ein, bis sie sich vom Boden löst. Das ist der Schritt, der die Plätzchen von einem gewöhnlichen Baiser unterscheidet.
Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen – mit reichlich Abstand, sie laufen etwas auseinander. Bei 150 °C zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten backen, bis sie außen fest und goldbraun sind.
Die Kekse können einige Monate bei maximal 20 °C aufbewahrt werden.



